5.Tag: Lough Ree und Athlone
Sep 2nd, 2006 by Marc
Dienstag,07.06.2006:
Heute Morgen lag Nebel über dem Fluß. Nachdem wir aufgestanden sind und das Frühstück genossen haben, mussten wir leider noch auf den Mechaniker von Emerald Star warten, da leider Marco’s Toilette verstopft war.
Wir haben die Zeit genutzt, um am Anleger vor der Brücke von Lanesborough fest zu machen und unseren Wasservorrat aufzutanken. Marco und ich haben auf den Techniker gewartet, Bernd, Sybille und Mona sind einkaufen gegangen.
Den Techniker haben wir mit ein wenig Trinkgeld und 2 Dosen Guinness entlohnt. Haben dann wieder abgelegt und sind weiter zum Lough Ree gefahren. Leider war das Wetter nun nicht mehr ganz so toll, ziemlich windig. Bernd und ich haben uns auf der Flybridge eingemummt und das Boot durch den See gesteuert.

Wir wurden richtig durchgeschüttelt und geblasen, da der Wellengang und Wind doch recht stark waren. Die übrige Crew hat es sich im Boot gemütlich gemacht.
Neben der Navigation mit dem Fernglas, um nach Untiefen Ausschau zu halten bzw. die nächste Boje zu finden, habe ich natürlich wieder fleissig Fotografiert.
Bernd und ich haben uns entschieden Hodson Bay anzulaufen und dort erst mal im Hafen fest zu machen und uns umzusehen. Auf dem Weg nach Hodson Bay kommt man noch am Hodson Pillar vorbei, dem geographischen Mittelpunkt von Irland.
Leider gibt es in Hodson Bay nicht viel zu sehen: Hotels und einen Golfplatz. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir dann wieder unser Boot auf den Lough Ree gesteuert und sind weiter nach Athlone gefahren.

Dort haben wir unser Boot an der bewachten Marina festgemacht (10 Euro / Nacht). Die weibliche Besatzung hat dann den Nachmittag genutzt um die Läden von Athlone zu erkunden.

Anschließen gingen wir zusammen in die Stadt um uns ein Abendessen zu organisieren. Heute blieb die Bordkombüse kalt. Leider muss ich sagen, dass ich in Athlone die wohl übelsten Fish’n Chips meines Lebens gegessen habe. Zum Glück hatte in noch ein wenig Whiskey um sicherheitshalber meinen Magen zu desinfizieren ![]()
Nach dem Abendessen sind wir dann aufgebrochen um uns einen gemütlichen Pub zu suchen. Leider war “Ireland’s Oldes Pub” schon brechend voll, aber im Pub gegenüber gab’s noch genügend Platz für uns.
Im Fernsehen lief VH1 und die größten Hits der 80er Jahre… einer der irischen Gäste muss sich wohl an seine Kindheit erinnert gefühlt haben und kreischte bei jedem zweiten Lied mit. Bei den sowieso schon schlimmen Songs, was diese natürlich nicht besser gemacht hat.
Nach einem enstpannten Abend im Pub ging’s zurück aufs Boot. Heute wollten wir etwas länger ausschlafen….
zumindest solange bis Marco vesucht hat am nächsten Morgen, die mittlerweile verstopfte Dusche wieder freizubekommen.. ![]()
Also hier noch ein Nachtrag zur never-ending Story des WCs von Marco:
Nachdem also das WC in Lanesborough repariert wurde und von Küchenpapier der Vormieter befreit worden war, war mittlerweile auch die Duschwasser-Absaugpumpe in Marco’s Bad verstopft. Leider hat es diesmal nicht so zuverlässig mit dem Mechaniker funktioniert. Also haben wir das Ding selbst reinigen müssen.
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