18.09.06 Enniskillen,Sauwetter und Strongbow
Sep 18th, 2006 by Marc
Nachdem wir gestern Abend fetgestellt haben,daß Carrybridge
hauptsächlich aus einem Anleger und einer Brücke besteht und kein
Pub existiert, dafür aber ein Hotel haben wir uns auf den Weg
über die Brücke gemacht, um im Hotel noch ein paar Guinness zu
trinken. Auch wenn ich glaube,daßdas Hotel keine Gäste hat, war
wenigstens das Restaurant und die Bar gut besucht. Besonders bemerkenswert
waren ein älteres Ehepaar, die sich zusammen ein Essen bestellt haben:
Er das Steak und sie ein paar Chips der Beilage. Dafür har der
bestimmt über 70 jährige 3 Guinness und 3 dreifache Whiskey
nebenher gesoffen, ohne auch nur besoffen zu werden. Wir meinen: Respekt!
Dann gabs danoch die Abschlußklassenparty… hier waren vorallem die
Jungs besoffen. So besoffen, dass zumindest ein Totalausfall zu
verzählen war. Der Typ ist einfach am Tresen eingepennt. Außerdem
können Iren keine Krawarren binden, und wenn sie den Knoten drin haben
ist die Krawatte so kurz, dass sie über dem Bauchnabel hängt.
Genug gelästert…
Wir haben natürlich auch keinen Sprudel getrunken
sondern Guinness
und zum Abschied gabs einen Powers. Nachdem der Bernd beim gehen einwenig
die Hoteltür getroffen hat,kam natürlich gleich ein Kommentar
einer Irin: “Are you drunk?
”
er Bernd war es natürlich nicht.
Zurück auf dem Boot haben wir noch einwenig gefeiert und uns ins Bett
gelegt…
ufgestanden um 8:30 haben wir den Wassertank gefüllt und sind zum
Frühstück weitergfahren: Alte Tradition, das Frühstück
an einem Ruhigen Anleger zu geniessen. Heue Bernd am Steuer. Leider regnete
es wie aus Eimern. Dann weiter nach Enniskillen. Dort haben wir am Anleger
des Shopping Center festgemacht und Proviant für die nächsten 3
Tage gekauft. Anschließend Stadtrundgang und Besuch des Enniskillen
Castle Museum. Das Museum beschreibt die Geschichte des Fermanagh Lakelands
und es gibt noch das Military Museum der Enniskilling Fusiliers.
Kurzentschlossen sind wir dann doch noch weiter gefahren, da wir noch ein
ganzes Stückchen vor uns haben. Leider waren die eingezeichneten
Häfen alle Privat und einige zum Übernachten wegen Wind nicht
geeignet, so dass wir in Rossigh festgemacht haben. Dummerweise gibts
gerade Sturm, so daß wir kräftig durchgeschaukelt werden und die
Nacht wohl ungemütlich werden wird. Zu Abend haben wir uns Steaks und
Country Potatoes mit Coleslaw und Gurkensalat gekocht. Jetzt hören wir
noch bisschen Musik und werden wohl nochmal die Vertäung kontrollieren
bevor wir schlafen gehen… Zum Glück sind wirnicht die einzigen die
eine Höllennacht vor sich haben, Robbie und Jasmin die wir in den
letzten Tagen öfters getroffen haben werden im Boot nebenan
kräftig durchgeschaukelt. Morgen gibts dann die Geschichte, wie wir
die Nacht überstanden haben…
Im Bild oben:unser Abendessen


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