3.Tag: Lough Key Forest Park und Roosky
Sep 1st, 2006 by Marc
Sonntag, 05.06.05:
Nach einem gemütlichen Kaffee und Frühstück hieß es wieder “Leinen-los!” und weiter ging die Fahrt Richtung Lough Key Forest Park. Bernd übernimmt heute das Steuer.
Wir haben dann unterhalb des häßlichen Aussichtsturms das Boot festgemacht und gleich ein 2tes Mal gefrühstückt. Schließlich wollten wir ja gestärkt den Park erkunden.
Leider war der Aussichtsturm nicht geöffnet und so mussten wir auf die wohl herrliche Aussicht über den See und den Park verzichten.

Als erstes steuerten wir auf den “Wishing Chair” zu, ein “Stuhl” aus Stein, auf dem einem ein Wunsch in Erfüllung gehen soll…

Also ich warte heute noch auf die Erfüllung.
Vielleicht hat mich auch der Stuhl einfach vergessen. ![]()
Weiter ging es auf dem Naturpfad. Hier wachsen wirklich beeindruckend große Bäume. Man fühlt sich fas wie im Urwald. Dann gingen wir weiter auf die Suche nach dem Ringfort (Ich bin mir nicht sicher, ob wir es wirklich gefunden haben ) und weiter durch die Bog-Gardens, die leider nicht so schön wie auf dem Prospekt ausgesehen haben. Aber egal, es war ein herrlicher Spaziergang und das fotografieren hat dort wirklich Spaß gemacht.
Zurück am Boot sind wir dann wieder Richtung Carrick-on-Shannon aufebrochen.
Da wir da je sowieso vorbeikommen, haben wir auch im Supermarkt unsere Vorräte ergänzt und aufgestockt.
Mittlerweile hat auch Marco bemerkt, dass sein Duschablauf nicht defekt ist, sondern es da einen Knopf gibt, mit dem das Wasser abgepumpt wird ![]()
Nebenbei:Marco’s Dusche wird uns aber trotzdem noch einige Zeit beschäftigen!
Ab sofort ist nun Marco der Steuermann und steuert das Boot zielsicher Richtung Albert-Lock und rechts ab in den engen Albert-Kanal.
Wir hatten eigentlich geplant, im Hafen von “Drumna” zu übernachten. Leider waren dort schon alle Plätze belegt und in mehreren Reihen Boot and Boot. Wir sind also wieder rückwärts raus gefahren und wollten uns einen Liegeplatz ein Stückchen weiter suchen… mittlerweile wurde es Abend und es begann schon langsam zu dämmern als wir an die Roosky-Hebebrücke kamen. Da wir uns nicht sicher waren, ob wir exakt durch die ungeöffnete Brücke passen würden, haben wir uns entschlossen an dem Anleger mit dem Telefon (mitten auf dem Fluß) fest zu machen.
Wegen der dort starken Strömung war dies allerdings nicht so einfach, v.a. weil Marco versuchte MIT der Strömung anzulegen. Das Resultat war, dass wir mit einem Höllenkrach gegen den Anleger gedrückt wurden und nur mit Müh und Not, und Hilfe eines Freizeitkapitäns eines ebenfalls dort liegenden Bootes, unser Boot festmachen konnten. Geschafft!

Nach der Hektik und Anstrengung haben wir uns dann ein Feierabend-Guinness gegönnt und natürlich unserem Helfer eines ausgegeben.
Unsere fleißigen Köchinnen haben uns dann auch ein leckeres Abendessen (Chinesisch süss-sauer) und Salat zubereitet.
Mangels Alternative (wir waren ja mitten auf dem Fluß) haben wir unsere erste Nacht ohne Landgang verbracht. Natürlich haben wir den Abend auf unserem Flying-Deck gemütlich bei ein paar Guinness und Bulmers ausklingen lassen. Natürlich durfte der obligatorische Gute-Nacht-Whiskey nicht fehlen
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