4.Tag:Fahrt nach Lanesborough
Sep 2nd, 2006 by Marc
Montag,06.06.05:
Heute bin ich kurz nach Sonnenaufgang aufgestanden und habe gleich dieses herrliche Bild gemacht:

Nachdem so langsam alle aufgestanden waren, haben wir Kaffee gekocht und unser Frühstück im Boot mit Heizung genossen. Auf dem Wasser kann’s nachts schon ganz schön frisch werden. Unsere Bootsnachbarn haben sich dann noch von uns verabschiedet und sind weiter Richtung C-o-S gefahren. WIr haben uns dann auch vorsichtig in Richtung der Hebebrücke aufgemacht und mit ein wenig Kopfeinziehen kamen wir auch durch. Kurz darauf hatten wir dann auch wieder das Vergnügen flussabwärts durch die Roosky-Lock zu schleusen. Die einzige Schwierigkeit hier ist das Wehr direkt neben der Schleuse. Die Strömung ist hier relativ Stark und zieht das Boot richtig schön an.
Als wir die Schleuse hinter uns gelassen haben, ging’s dann weiter Richtung Tarmonbarry. Auf dem Weg dort hin haben wir dann einen Abstecher über den Camlin River gemacht. Diesen Umweg haben wir nicht bereut, da sich der Fluß herrlich eng durch die Landschaft schlängelt und hier herrlich wenig los war. Der Fluss war gerade so breit, dass wir durchpassten.

Bei Gegenverkehr mussten wir uns vorsichtig an das Ufer treiben lassen.
Ursprünglich hatten wir geplant, uns Clondara / Richmond Harbour anzusehen. Allerdings waren dort der HAfen sehr klein und wir trauten uns mit unserem grossen Boot nicht hinein zu schleusen. Also fuhren wir auf einem schmalen Kanal zurück zum Shannon.

Anschließend ging es wieder ein kurzes Stück stromaufwärts nach Tarmonbarry. Dort ist die Schleuse mit dem größten Hub am Shannon.
WIr fuhren also in die Schleuse ein und mussten zwangsläufig eine Mittagspause machen, da der Wärter dies ebenfalls tat.
Endlich nach einer Stunde sind wir oben angekommen und haben unser Boot kurz vor der Schleuse festgemacht. Allerdings haben wir auch sehr schnell bemerkt, daß in Tarmonbarry nicht viel los war, also sind wir nach einem kurzen Landgang wieder mit dem Boot durch die Schleuse und ab nach Lanesborough gefahren. Dort waren wir die einzigen, die am neuen Anleger, der zum großen Teil noch im Bau war, festgemacht haben. Da die Sonne so herrlich schien, haben wir uns auf dem Sonnendeck breit gemacht und gemütlich Bulmers getrunken und Musik gehört.
Abends haben wir uns dann auf die Suche nach einem Pub in Lanesborough gemacht und sind schließlich fündig geworden. Dort wurden wir gleich beim betreten von 2 alten Iren herzlich begrüßt.
Als wir die nächste Runde Guinness bestellten, hat Bernd den Fehler gemacht sich an der Bar auf einem Barhocker nieder zu lassen. Kurz darauf kam ein alter Ire und beschimpfte Bernd auf eine doch herzliche Irische Art mit “Dirty Bastard” etc… den Rest konnten wir leider nicht verstehen. Auf diese Begrüßung haben wir uns dann gleich noch nen Powers genehmigt und nach ein paar weiteren Runden Guinness haben wir uns noch mit 2 volltrunkenen irischen Brüdern angefreundet. Insgesamt war dann der Abend doch sehr süffig und v.a. lustig.
Spät nachts gings dann zurück zur Marina, wo wir nun über die Mauer klettern mussten um auf unser Boot zu kommen.
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