Feeds: Posts | Comments

Happy Birthday!
Bernd und Marc wünschen Tamara alles Gute zu Ihrem Geburtstag!

Schönen Gruß aus Eire!

16.09.06 Ankunft Belturbet

Nach einem eher mittelmässigen Full Irish Breakfast im Hotel haben
wir uns auf den Weg zum Busbahnhof gemacht und unterwegs noch ein wenig die
Sonne am Liffey genossen. Um 11:45 gings dann mit dem Bus über Navan
und Cavan nach Belturbet. Von dort haben wir uns mit unseren
Quelle-Trolleys auf den Weg zum Hafen gemacht. Um ca. 14:00 h waren wir
nach einem 20min. marsch am Hafen und haben auch gleich das Boot bekommen.
Dann haben wir das Boot auf die andere Seite des Erne gesetzt um zum
Supermarkt zu laufen, en wir leider nach ca 2 km laufen nicht gefunden
haben. Also mit den Einkäufen aus dem lokalen Tante-Emma Laden
zurück zum Boot und zurück zu Emerald Star Marina gefahren. Die
haben uns dann zum Supermarkt gefahren, bei dem wir eigentlich schon vorher
fast waren, wie wir festgestellt haben. Leider mussten wir die 2km mit den
gesamten Einkäufen zu Fuß bis zur Marina laufen… denn unser
Boot war ja jetzt wieder auf der falschen Seite vom Fluß. Dafür
gabs zu Abend Spaghetti Bolognaise,Parmesan und Bulmers.

Abendessen

Boots-Wohnzimmer

ab345dd0bba5d555a3b19426c836f35e_1.jpg ab345dd0bba5d555a3b19426c836f35e_2.jpg ab345dd0bba5d555a3b19426c836f35e_3.jpg

15.09.06 Ankunft in Dublin

Mittlerweile haben wir es nach Dublin geschafft. Das Wetter ist

super,Sonnenschein und angenehm warm. Unser Hotel liegt direkt am Liffey im
neugebauten Bürodistrict. Nach einem legendären Cappu ino in
Bewleys Cafe in der Grafton Street haben wir noch einwenig Temple Bar
erkundet und unsere Ankunft gefeiert. Mittlerweile sind wir in der Hotelbar
angekommen. Morgen früh geht es um 11:45h mit dem Bus nach Belturbet.

Das wars für heute, Marc u. Bernd

Dublin City

Dublin Liffey


Vielleicht haben wir ja Glück und die Wettervorhersage lügt nicht:
Auch wenn uns die Temperaturen nicht gerade ins Schwitzen bringen: Wenigstens soll es in den nächsten Tagen überwiegend trocken bleiben.Bei unserer Ankunft morgen in Dublin soll zumindest die Sonne scheinen:
Vorhersage Dublin
Und für unsere Bootstour ist die Vorhersage jetzt auch nicht sooo schlecht:

Vorhersage Enniskillen

Auch diesmal gibt es ein Boots-Reisetagebuch. Als neues Feature werden wir diesmal versuchen täglich einen kurzen Beitrag zu unserer Tour auf dieser Seite zu veröffentlichen, wenn uns die Technik nicht im Stich lässt.
Die Aktualisierung des jeweiligen Tages erfolgt Nachts. D.h. der Logbucheintrag des 16.09.06 wird dann ab 17.09.06 online stehen.
Viel Spass beim Verfolgen unserer Reise wünschen
Kapitän Bernd und Kapitän Marc


Am 16.09.2006 ist es soweit: Wir starten in Belturbet zu unserer 1-wöchigen Bootstour durch das Erne-Revier. Unser Boot wird diesmal eine Town Star von Emerald Star sein:
Town Star
Die diesjährige 2-Mann-Crew:
Capitän Bernd und Capitän Marc, die diesmal wegen einer meuternden Crew alleine in See stechen werden, um die geheimen Schätze Irlands zu entdecken…
Kapitän Marc:

Marc

Kapitän Bernd:
Capitän Bernd


Mittwoch, 08.06.2005:
Heute Morgen haben wir also noch den Pumpenfilter von Marco’s Dusche gereinigt und festgestellt, daß die Vormieter des Boots wohl Schokolade durch die Pumpe gejagt haben :-) … Nach der Reinigung lief die Abwasserpumpe aus Marco’s Bad am besten von allen…
Vormittags haben wir also nach dem Frühstück noch den Supermarkt aufgesucht um unsere Vorräte wieder zu füllen. Eine Stadtbesichtigung, v.a. die Festung durfte nicht fehlen.
Als wir dann zurück am Boot auf das Abwärtsschleusen gewartet haben, gab es noch eine lustige Szene:
EIne ältere Dame kam ans Ufer und zerrupfte Toast und schmiss diesen in den Shannon. Da weder Enten noch Schwäne da waren, wunderte sich wohl ein ebenfalls irischer Passant und rief der Dame zu: “Feedin’ the Germans, aren’t you?” :-)
Fahrt n Clonmacnoise
Gemütlich fuhren wir weiter nach Clonmacnoise, wo wir am Anleger übernachtet haben. Ich habe natürlich wieder die Gelegenheit genutzt um zu fotografieren.
Clonmacnoise
Wir haben dann noch gemütlich unser Abendessen genossen und den Abend auf der Flybridge gefeiert.
Crew


Dienstag,07.06.2006:
Heute Morgen lag Nebel über dem Fluß. Nachdem wir aufgestanden sind und das Frühstück genossen haben, mussten wir leider noch auf den Mechaniker von Emerald Star warten, da leider Marco’s Toilette verstopft war.
Wir haben die Zeit genutzt, um am Anleger vor der Brücke von Lanesborough fest zu machen und unseren Wasservorrat aufzutanken. Marco und ich haben auf den Techniker gewartet, Bernd, Sybille und Mona sind einkaufen gegangen.
Den Techniker haben wir mit ein wenig Trinkgeld und 2 Dosen Guinness entlohnt. Haben dann wieder abgelegt und sind weiter zum Lough Ree gefahren. Leider war das Wetter nun nicht mehr ganz so toll, ziemlich windig. Bernd und ich haben uns auf der Flybridge eingemummt und das Boot durch den See gesteuert.
Lough Ree
Wir wurden richtig durchgeschüttelt und geblasen, da der Wellengang und Wind doch recht stark waren. Die übrige Crew hat es sich im Boot gemütlich gemacht.
Neben der Navigation mit dem Fernglas, um nach Untiefen Ausschau zu halten bzw. die nächste Boje zu finden, habe ich natürlich wieder fleissig Fotografiert.

Marco L.Ree

Bernd und ich haben uns entschieden Hodson Bay anzulaufen und dort erst mal im Hafen fest zu machen und uns umzusehen. Auf dem Weg nach Hodson Bay kommt man noch am Hodson Pillar vorbei, dem geographischen Mittelpunkt von Irland.
Leider gibt es in Hodson Bay nicht viel zu sehen: Hotels und einen Golfplatz. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir dann wieder unser Boot auf den Lough Ree gesteuert und sind weiter nach Athlone gefahren.

Athlone Bridge
Dort haben wir unser Boot an der bewachten Marina festgemacht (10 Euro / Nacht). Die weibliche Besatzung hat dann den Nachmittag genutzt um die Läden von Athlone zu erkunden.
Athlone
Anschließen gingen wir zusammen in die Stadt um uns ein Abendessen zu organisieren. Heute blieb die Bordkombüse kalt. Leider muss ich sagen, dass ich in Athlone die wohl übelsten Fish’n Chips meines Lebens gegessen habe. Zum Glück hatte in noch ein wenig Whiskey um sicherheitshalber meinen Magen zu desinfizieren :-)
Nach dem Abendessen sind wir dann aufgebrochen um uns einen gemütlichen Pub zu suchen. Leider war “Ireland’s Oldes Pub” schon brechend voll, aber im Pub gegenüber gab’s noch genügend Platz für uns.
Im Fernsehen lief VH1 und die größten Hits der 80er Jahre… einer der irischen Gäste muss sich wohl an seine Kindheit erinnert gefühlt haben und kreischte bei jedem zweiten Lied mit. Bei den sowieso schon schlimmen Songs, was diese natürlich nicht besser gemacht hat.
Nach einem enstpannten Abend im Pub ging’s zurück aufs Boot. Heute wollten wir etwas länger ausschlafen….
zumindest solange bis Marco vesucht hat am nächsten Morgen, die mittlerweile verstopfte Dusche wieder freizubekommen.. ;-)
Also hier noch ein Nachtrag zur never-ending Story des WCs von Marco:
Nachdem also das WC in Lanesborough repariert wurde und von Küchenpapier der Vormieter befreit worden war, war mittlerweile auch die Duschwasser-Absaugpumpe in Marco’s Bad verstopft. Leider hat es diesmal nicht so zuverlässig mit dem Mechaniker funktioniert. Also haben wir das Ding selbst reinigen müssen.


Montag,06.06.05:
Heute bin ich kurz nach Sonnenaufgang aufgestanden und habe gleich dieses herrliche Bild gemacht:
Sonnenaufgang
Nachdem so langsam alle aufgestanden waren, haben wir Kaffee gekocht und unser Frühstück im Boot mit Heizung genossen. Auf dem Wasser kann’s nachts schon ganz schön frisch werden. Unsere Bootsnachbarn haben sich dann noch von uns verabschiedet und sind weiter Richtung C-o-S gefahren. WIr haben uns dann auch vorsichtig in Richtung der Hebebrücke aufgemacht und mit ein wenig Kopfeinziehen kamen wir auch durch. Kurz darauf hatten wir dann auch wieder das Vergnügen flussabwärts durch die Roosky-Lock zu schleusen. Die einzige Schwierigkeit hier ist das Wehr direkt neben der Schleuse. Die Strömung ist hier relativ Stark und zieht das Boot richtig schön an.
Als wir die Schleuse hinter uns gelassen haben, ging’s dann weiter Richtung Tarmonbarry. Auf dem Weg dort hin haben wir dann einen Abstecher über den Camlin River gemacht. Diesen Umweg haben wir nicht bereut, da sich der Fluß herrlich eng durch die Landschaft schlängelt und hier herrlich wenig los war. Der Fluss war gerade so breit, dass wir durchpassten.
Camlin RIver
Bei Gegenverkehr mussten wir uns vorsichtig an das Ufer treiben lassen.
Ursprünglich hatten wir geplant, uns Clondara / Richmond Harbour anzusehen. Allerdings waren dort der HAfen sehr klein und wir trauten uns mit unserem grossen Boot nicht hinein zu schleusen. Also fuhren wir auf einem schmalen Kanal zurück zum Shannon.
Kanal Tarmonbarry
Anschließend ging es wieder ein kurzes Stück stromaufwärts nach Tarmonbarry. Dort ist die Schleuse mit dem größten Hub am Shannon.
WIr fuhren also in die Schleuse ein und mussten zwangsläufig eine Mittagspause machen, da der Wärter dies ebenfalls tat.
Tarmonbarry

Endlich nach einer Stunde sind wir oben angekommen und haben unser Boot kurz vor der Schleuse festgemacht. Allerdings haben wir auch sehr schnell bemerkt, daß in Tarmonbarry nicht viel los war, also sind wir nach einem kurzen Landgang wieder mit dem Boot durch die Schleuse und ab nach Lanesborough gefahren. Dort waren wir die einzigen, die am neuen Anleger, der zum großen Teil noch im Bau war, festgemacht haben. Da die Sonne so herrlich schien, haben wir uns auf dem Sonnendeck breit gemacht und gemütlich Bulmers getrunken und Musik gehört.

Lanesborough

Abends haben wir uns dann auf die Suche nach einem Pub in Lanesborough gemacht und sind schließlich fündig geworden. Dort wurden wir gleich beim betreten von 2 alten Iren herzlich begrüßt.
Als wir die nächste Runde Guinness bestellten, hat Bernd den Fehler gemacht sich an der Bar auf einem Barhocker nieder zu lassen. Kurz darauf kam ein alter Ire und beschimpfte Bernd auf eine doch herzliche Irische Art mit “Dirty Bastard” etc… den Rest konnten wir leider nicht verstehen. Auf diese Begrüßung haben wir uns dann gleich noch nen Powers genehmigt und nach ein paar weiteren Runden Guinness haben wir uns noch mit 2 volltrunkenen irischen Brüdern angefreundet. Insgesamt war dann der Abend doch sehr süffig und v.a. lustig.
Spät nachts gings dann zurück zur Marina, wo wir nun über die Mauer klettern mussten um auf unser Boot zu kommen.

« Newer Posts - Older Posts »